Thurgauer Parlament fordert Gesamtkonzept für Mittelschulen

Dem Kanton fehle es an einer klaren Strategie für die Gymnasien im Thurgau, darum bestehe Handlungsbedarf. Die Erziehungsdirektorin nimmt die Kritik gelassen entgegen.

Schulzimmer mit Jugendlichen.

Bildlegende: Die Mittelschulen stärken: Der Kanton Thurgau erarbeitet ein gesamtheitliches Konzept. Keystone

Der Wandel in der Gesellschaft und der Wirtschaft bringe auch für die Schweizer Bildungslandschaft auf gymnasialer Ebene ständige Veränderungen und Anpassungen mit sich. Darum ist für Kantonsparlamentarier Roland A. Huber klar: Es braucht eine klare Strategie. Ein explizites Papier, wie es dies im Kanton bisher nicht gebe. Es brauche eine koordinierte, kostenbewusste Steuerung und Entwicklung. Seine Forderung wurde im Kantonsparlament breit unterstützt.

Die Thurgauer Regierung nimmt sich diesem Anliegen bereits heute an. Eine Expertengruppe sei seit 2014 daran, eine Strategie zu entwickeln, erklärte die zuständige Regierungsrätin Monika Knill. An diesen Arbeiten beteiligt ist unter anderem Urs Schwager vom Thurgauer Amt für Mittel- und Hochschulen. «Wir stehen vor grossen Herausforderungen», sagt er gegenüber Radio SRF. Konkrete Inhalte zur Strategie sollen bis Ende Jahr vorliegen.