Thurgauer Parlament verteidigt Investitionen in AKW Beznau

Der Kanton ist Aktionär der Axpo. Der Grossteil des Parlaments unterstützt die Investitionen, in einem Vorstoss wurde allerdings Kritik laut.

Ansicht des Krenkraftwerks in der Landschaft.

Bildlegende: Die Beteiligung des Kantons an Beznau ist angemessen, findet das Thurgauer Parlament. Keystone

Es könne nicht sein, dass trotz beschlossenem Atomausstieg in die AKWs investiert wird, findet Kurt Egger von den Grünen. Er hatte mit einem Vorstoss Diskussionen ausgelöst.

Im Parlament wehte Egger ein rauher Wind entgegen: Bis zum Atomausstieg würden noch Jahre vergehen. In der Zwischenzeit brauche es darum Investitionen in die Sicherheit des Kernkraftwerks, so die einhellige Meinung der Fraktionen. Die Strategie des Kantons sei darum richtig.

Die Investitionen verteidigte auch der zuständige Regierungsrat Kaspar Schläpfer: Um den Strom der beiden Reaktoren zu kompensieren, bräuchte es beispielsweise 1200 Windräder, sagte er. Die Axpo investiert 600 Millionen Franken in die Sicherheit der Reaktoren Beznau I und II.