Thurgauer Regierung zieht positive Zwischenbilanz

Die Thurgauer Regierung zieht bei Halbzeit der Legislaturperiode 2012 bis 2016 eine positive Zwischenbilanz: Von den 211 Zielen sind 60 bereits erreicht, bei weiteren 140 Zielen verläuft die Arbeit planmässig. Elf Ziele dürften bis 2016 nicht erreicht werden.

Thurgauer Regierung

Bildlegende: Obwohl die Thurgauer Regierung nicht alle Ziele erreichen wird, zeigt sie sich zufrieden. ZVG

Regierungspräsident Claudius Graf-Schelling zeigte sich in Arbon vor den Medien zufrieden: «Wir sind sehr gut auf Kurs, und das trotz der eingeleiteten Leistungsüberprüfung.» Allerdings habe sich der finanzielle Spielraum zuletzt merklich verengt.

Die Regierung definierte in ihrem Vierjahres-Programm die Schwerpunkte Wettbewerbsfähigkeit, Entwicklung, demografische Herausforderungen, Energieversorgung, Sicherheit und e-TG (Informatik). In diesen Bereichen wurden 211 Ziele formuliert, die bis 2016 erreicht sein sollen.

Mehr Pflegepersonal

Als «Highlight» nannte Erziehungsdirektorin Monika Knill die verstärkte Ausbildung von Pflege- und Betreuungspersonal. Die Zahl der Ausbildungsplätze sei mehr als verdoppelt worden auf 36 Klassen. Dies ist nötig, um den steigenden Bedarf nach Pflege und Betagtenbetreuung zu decken.

Nicht erreichen wird die Regierung wahrscheinlich rund 6 Prozent der Ziele, darunter den Autobahnanschluss in Pfyn oder Jahresarbeitszeit bei den Lehrern. Dies sei kein Grund zur Sorge, so Graf-Schelling. Man habe die Ziele bewusst hoch angesetzt. Es sei deshalb klar, dass nicht alle erreicht werden können.