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Petition eingereicht Toggenburger Jäger wollen weniger Luchse

Der Jägerverein Toggenburg hat ein Problem mit dem Luchs: Es gebe zu viele im Toggenburg und deshalb würden die Jäger über die Hälfte weniger Rehe schiessen können. Man sehe auch den Bestand der Rehe gefährdet. Eine Petition fordert nun die Regulierung des Luchsbestandes im Toggenburg.

Ein Luchs
Legende: Der Luchs ist eine Konkurrenz für die Jäger. Keystone

Was fordern die Jäger? In einer Petition fordert der Toggenburger Jägerverein die Regulierung des Luchsbestandes im Toggenburg von heute zehn bis fünfzehn Tiere auf vier bis sechs. Der Grund: Die Jäger schiessen weniger Rehe. Rund die Hälfte, verglichen mit noch vor ein paar Jahren, sagt der Präsident des Jägervereins, Köbi Rutz.

Wie reagiert der WWF? Der WWF hat keine Freude an den Forderungen der Jäger. In den Alpen seien die Luchse immer noch gefährdet, nicht die Rehe. Und auch die Jagd sei nicht in Gefahr. Deswegen müsse man zuerst bei den Massnahmen zum Schutz des Luchses ansetzen, bevor man über die Regulierung der Raubkatze spreche.

Wie geht es weiter? Der Kanton St. Gallen prüft nun die Petition und wird danach Stellung beziehen.

SRF 1, Regionaljournal Ostschweiz, 6:32 Uhr

1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Trösch (Sonnenvogel)
    Achja die armen Jäger, da kommt doch der böse Luchs und jagt die Rehe, welche man doch so schön hegend, abknallen könnte. Das kann einem ganz schön den Spass am töten vermiesen. So wäre es doch dringend nötig, dass man wenigstens auf diese natürliche Konkurrenz schiessen dürfte, schliesslich besitzen Luchse nichtmal Lizenzen. Ende der Satire
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