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Ostschweiz Toni Brunner kämpft für mehr Bauern auf der St. Galler SVP-Liste

Bis jetzt ist SVP-Chef Toni Brunner der einzige Bauer, der für die Nationalratsliste der SVP St. Gallen gesetzt ist. Das passt ihm nicht. Er hat seinen persönlichen Favoriten davon überzeugt, ebenfalls zu kandidieren.

SVP-Präsident Toni Brunner in seinem Stall in einer Archivaufnahme von 2003.
Legende: Toni Brunner kämpft dafür, dass er nicht der einzige Bauer auf der Nationalratsliste ist: Archivaufnahme von 2003. Keystone

SVP-Chef Toni Brunner ist für die Nationalratsliste der SVP St. Gallen gesetzt - als bisher einziger Bauer. Die Kreisparteien haben keinen einzigen bäuerlichen Vertreter nominiert. Das passt Brunner nicht. Denn die SVP geniesst im Kanton viele Sympathien bei den Landwirten. Brunner hat sich darum persönlich engagiert.

Ein möglicher Bauer ist der Rheintaler Walter Freund, seit fünf Jahren im Kantonsrat. Er würde gerne für den Nationalrat kandidieren - seine Kreispartei wollte das nicht, denn Freund gilt im Kantonsrat als Hinterbänkler. Dass er nun als freier Kandidat auf die Liste will, passt nicht allen.

Toni Brunner hat nichts gegen die Kandidatur Freunds, wie er offiziell sagt. Aber Brunner hat auch noch einen persönlichen Favoriten: Der Bauer und Gemeinderat Gottfried Jud aus Degersheim. Dieser wollte eigentlich nicht kandidieren, als ihn die Kreispartei Wil anfragte. Jetzt hat er sich umentschieden. Der Grund: Toni Brunner hat mit ihm gesprochen - und ihn offenbar überzeugt.

Wie viele und welche Bauern schliesslich auf der SVP-Nationalratsliste stehen, entscheiden die Delegierten am nächsten Mittwoch.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von fred stucki, bern
    ich bin SVP wäler,aber die Bauern streiche ich ALLE vonder liste! da schreibe ich liber ein par FDP-ler noch mit drauf!
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  • Kommentar von M. Roe, Gwatt
    Das wäre ideal für die SVP. So könnte sie sich etwas von den wirtschaftslastigen Komponenten entfernen. Wirtschaft ist o.k. aber Selbstbestimmung + Erhalt der Heimat ist wichtiger. Man muss endlich zur Einsicht kommen, dass wenn man nicht mehr will (Wirtschaftswachstum), wird man auch nicht mehr Aufwand (z.B. Immobilien, Gesundheit, Strassen) benötigen. Wir brauchen nur ganz wenige "Juristen" denn Rat kann man sich überall holen; aber wir brauchen noch mehr Leute mit gesundem Menschenverstand.
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