Torhüter Martin Galia verletzt, Antoine Ebinger springt ein

Die vier letzten Spiele muss der TSV St. Otmar ohne Torhüter Martin Galia, Kreisläufer Kristijan Ljubanovic und Rückraumspieler Jakub Szymanski auskommen. Die drei Teamstützen sind verletzt. Dafür kommt Antoine Ebinger, der mit St. Otmar 2001 Meister wurde, aushilfsweise nach St. Gallen zurück.

Torhüter Antoine Ebinger beim Handballspiel TSV St. Otmar gegen Wacker Thun

Bildlegende: Torhüter Antoine Ebinger beim Handballspiel TSV St. Otmar gegen Wacker Thun (Sonntag, 16. Oktober 2005). Keystone

Am Mittwoch hat der TSV St. Otmar in einer spannenden Partie knapp gegen die Lakers Stäfa gewonnen. Nun zeigt sich, dass der Sieg teuer erkauft wurde. Beim Handballspiel verletzten sich sowohl St. Otmars Torhüter Martin Galia als auch der Kreisläufer Kristijan Ljubanovic.

Galia, der auch für die tschechische Nationalmannschaft im Einsatz steht, erlitt einen Riss am Syndesmoseband, das die Sprunggelenke zusammenhält. Ljubanovic zog sich eine Bänderverletzung zu. Bereits seit einiger Zeit verletzt ist der Rückraumspieler Jakub Szymanski.

Um St. Otmar aus der schwierigen Situation zu helfen, hat sich Antoine Ebinger spontan bereit erklärt, als Torhüter einzuspringen. Ebinger ist derzeit Goalitrainer beim BSV Bern Muri. Von 1999 bis 2007 spielte er für den TSV St. Otmar und wurde mit der St. Galler Mannschaft 2001 Meister. Ebinger bestritt bis anhin 454 Ligaspiele und 164 Länderspiele. Er wird Jonas Kindler im Tor unterstützen. Seinen ersten Einsatz bestreitet Ebinger am kommenden Dienstag gegen den HC KTV Altdorf.