Tourismus-Partei: «Es braucht Köpfe in Bern»

Der Tourismus brauche mehr Engagement in der Politik. Unter dem Aroser Kurdirektor, Pascal Jenny, wurde deshalb die neue Tourismus-Partei gegründet. Amtierende Nationalräte sollen die Anliegen in Bern vertreten. Falls dies nichts nützt, könnte die Partei mit eigenen Kandidaten antreten.

Ein Mountainbiker in den Bündner Bergen

Bildlegende: Kein einfacher Weg: Die Tourismus-Partei wird National- und Ständeräte unterstützen, die sich für den Tourismus einse... Graubünden Tourismus

Der Tourismus sei mit einer Bruttowertschöpfung von 16,2 Milliarden Franken und gegen 170'000 Arbeitsplätzen ein bedeutender Wirtschaftszweig in der Schweiz, heisst es in der Mitteilung der jüngsten Schweizer Partei. In Graubünden hänge gar jede vierte Stelle vom Tourismus ab.

Ziel der Tourismus-Partei sind keine eigenen Vertreter in Bern, sondern die Unterstützung von amtierenden Nationalräten. Der Tourismus brauche in Bern nicht nur Lobbying, sondern starke Stimmen, so Parteipräsident Pascal Jenny. In vier Jahren will die neue Partei entscheiden, ob sie Input-Partei bleibt oder eigene Kandidaten aufstellt.

Der Aroser Kurdirektor, Pascal Jenny, will als nächstes die Partei weiter aufbauen, namentlich in Tourismus-Kantonen wie Bern, Graubünden, Wallis und Tessin.