Trotz Nein: Diskussionen rund um Expo 2027 gehen weiter

Die Regierung des Kantons Thurgau wehrt sich gegen den Vorwurf, die Regierung habe sich zu wenig deutlich für den Planungskredit für die Expo 2027 eingesetzt. Man habe sich mit zahlreichen Auftritten engagiert, schreibt der Regierungsrat in einer Antwort auf einen parlamentarischen Vorstoss.

Projektbild des Expo 2027

Bildlegende: Vieles sei ungewiss gewesen, aber das wenige das man wusste, sei zu wenig klar gesagt worden, heisst es im Vorstoss. Kanton Thurgau

Die Regierung des Kantons Thurgau betont in ihrer Antwort, man habe die Arbeiten für eine Expo 2027 intensiv vorangetrieben und sich mit zahlreichen öffentlichen Auftritten engagiert.

Niederlage der Eliten

Im Vorstoss des SP-Kantonsrates Peter Dransfeld heisst es, dass das Nein zum Expo-Kredit auch als «Abrechnung mit den Eliten» wahrgenommen werden kann, standen doch namhafte Persönlichkeiten hinter dem Kredit.

«  Die Vorlage war, trotz sehr ernsthaften Bemühungen, offenbar zu wenig überzeugend. »

Peter Dransfeld
Kantonsrat SP / TG

Ebenso könne das Volksnein zu dem Schluss führen, gute Projekte und Demokratie seien schlecht vereinbar, schreibt der SP-Kantonsrat in seinem Vorstoss.