Tunnelsanierung: Amden und Weesen fürchten Lärm

Die Gemeinden Amden und Weesen bitten die St. Galler Regierung in einem Brief um Hilfe. Sie befürchten eine grosse Lärmbelastung, weil der Bund im Kerenzerbergtunnel einen neuen Sicherheitsstollen bauen will.

Tunneleingang am Kerenzerberg

Bildlegende: Im Jahre 1986 wurde der Kerenzerbergtunnel eröffnet. Er soll nun den aktuellen Sicherheitsrichtlinien angepasst werden. zvg

Der Tunnel am Kerenzerberg ist in die Jahre gekommen. Die Sicherheitsnormen entsprechen nicht mehr den heutigen Standards. Ein neuer Sicherheitsstollen soll gebaut werden. Der Kerenzerberg-Tunnel liegt auf Glarner Boden. Deshalb wurden die beiden St.Galler Gemeinden Weesen und Amden bei den Planungen zur Tunnelsanierung vom Bund nicht angehört.

Dies müsse sich ändern, fordern die Gemeinden Weesen und Amden. Sie haben deshalb der St. Galler Regierung einen Brief geschrieben. Es sollen Massnahmen gegen den Lärm getroffen werden, so der Weesner Gemeindepräsident Mario Fedi.

Gegen den Sicherheitsstollen wehren sich auch die Umweltverbände. Sie befürchten, dass das Naturschutzgebiet unter den Arbeiten leidet.