Ulitmatum für Biorender

Die Biogas-Firma Biorender muss sich sputen. Die Aktionäre haben ihr ein Ultimatum gesetzt. Bis Ende Jahr müssen konkrete Ziele erreicht sein. Ansonsten wird die Firma stillgelegt.

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Kein Erfolg mit Schlachtabfällen

2:53 min, aus Schweiz aktuell vom 21.3.2013

Seit ihrer Gründung vor knapp drei Jahren kämpft die Firma Biorender AG in Münchwilen mit technischen Problemen. Die Aktionäre, allen voran die Städte St. Gallen, Wil und Winterthur, wollen nun Nägel mit Köpfen sehen. Langfristig verlangen sie «vernünftige Gaspreise».

Vernünftig wären eigentlich 8 Rappen pro Kilowattstunde. Darauf haben sich die Aktionäre ursprünglich geeinigt. Dieser Preis scheint aber unrealistisch. Zurzeit verlangt die Biorender pro Kilowattstunde 50 Rappen. Der Gaspreis muss bis Ende 2013 runter - wie weit, entscheiden die Aktionäre in den nächsten Tagen.

Sollte die Biorender die Ziele nicht erreichen, wolle man aussteigen, sagt der Wiler Stadtrat Daniel Meili. Der St. Galler Stadtrat Fredy Brunner bläst ins gleiche Horn: «Wir müssen uns überlegen, wie wir das Projekt geordnet runterfahren können, wenn es bis Ende 2013 keine wesentlichen Verbesserungen gibt.»