Um die Frösche steht es schlecht

Die Zahl der Amphibien nimmt in der Ostschweiz weiter ab. Rund die Hälfte der Laubfrösche sind in den vergangenen 35 Jahren verschwunden, bei der Geburtshelferkröte sogar zwei Drittel des Bestandes. Das zeigt das Amphibienmonitoring des Naturmuseums St.Gallen. Nun wird das Monitoring weitergeführt.

Laubfrosch

Bildlegende: In 151 Laichgebieten fand man den Laubfrosch vor 35 Jahren noch, heute sind es 87 Gebiete weniger. Schweizerischer Nationalfonds

In der Region St.Gallen-Appenzell kommen 14 Amphibienarten vor. Sechs Arten sind stark gefährdet, und eine Art ist eingeschleppt. Seit rund 35 Jahren werden die Amphibienvorkommen in den drei Kantonen systematisch untersucht.

Das Monitoring zeigt: In dieser Zeit sind rund die Hälfte der Laubfrösche eingegangen, bei der Geburtshelferkröte sind es sogar zwei Drittel des Bestandes. Nun soll das Monitoring weitergeführt werden. Bezahlt wird es von den Kantonen St.Gallen, Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden.

In den drei Kantonen wurden bisher 68 Gebiete als Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung ausgeschieden. Weitere 69 Gebiete sind von regionaler Bedeutung. In der Amphibiendatenbank von «Naturinfo» sind rund 1700 Laichgebiete enthalten. Geführt wird die Datenbank vom Naturmuseum St.Gallen.