«Um Mitternacht ist Schluss»

Am 12. Juni startet in Braslien die Fussball-WM. 64 Spiele werden ausgetragen, die Mehrzahl spät in der Nacht. Im Kanton St. Gallen gilt strikt: Um Mitternacht ist Nachtruhe. Der Thurgau ist toleranter.

Schiedrichter mit roter Karte

Bildlegende: St. Gallen zeigt lauten Fans um Mitternacht die rote Karte. Keystone

64 Spiele der Fussball-WM werden zwischen dem 12. Juni und dem 13. Juli ausgetragen, 42 Spiele tangieren die Nachtruhe. Wie diese interpretiert wird, ist von Kanton zu Kanton unterschiedlich. St. Gallen ist strikt: «Um Mitternacht ist Schluss», sagt Hanspeter Krüsi von der Kantonspolizei. «Bis Mitternacht, oder vor Mitternacht bis maximal eine Stunde nach Spielende, werden Feiern kontrolliert geduldet», so Krüsi.

Toleranter ist Glarus: «Eine Stunde nach Spielende sollte Schluss sein mit dem Feiern», sagt Daniel Menzi von der Glarner Kantonspolizei. Ähnlich soll es auch in den beiden Appenzell umgesetzt werden. «Wir appellieren an die Toleranz», sagt Marcel Wehrlin von der Kapo Ausserrhoden.

Eine tolerante Lösung hat der Kanton Thurgau. Kapo-Sprecher Andy Theler: «Bei Spielen, die um Mitternacht beginnen, wird die Nachtruhe 30 Minuten nach Spielende durchgesetzt».