«Unsere Winzer leisten gute Arbeit»

Zwanzig Liter Wein oder Bier sollen Privatpersonen künftig aus dem Ausland in die Schweiz mitbringen dürfen, ohne Zollgebühren zu zahlen. Dies schlägt die eidgenössische Zollverwaltung vor. Auch in der Ostschweiz geben die Pläne zu reden.

Eine Rebe

Bildlegende: Gute Winzer hätten von einer neuen Zollregelung nichts zu befürchten, sagen Weinhändler. Keystone

Beunruhigt sei er deswegen aber nicht, sagt Richard Reinart von der Brauerei Freihof in Gossau gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz». Der Schweizer Biertrinker achte auf Qualität und Regionalität - er fahre nicht nach Deutschland, um Billigbier zu kaufen, so der Braumeister.

Qualität, dieses Wort spielt auch bei den Ostschweizer Weinproduzenten- und händlern eine wichtige Rolle. Jan Martel, Geschäftsführer bei der Martel AG in St. Gallen, fasst es so zusammen: «Ein Winzer, der gute Arbeit leistet, hat nichts zu befürchten.»

Auch Barbara Hulsbergen, Geschäftsführerin bei der Nüesch AG im St. Galler Rheintal, glaubt nicht, dass die Pläne der eidgenössischen Zollverwaltung in Zukunft einen grossen Einfluss auf ihr Geschäft haben. Trotzdem könnten sie den Einkaufstourismus verstärken, sagt sie.