Unternehmer vorsichtig optimistisch

Die Ostschweizer Exportwirtschaft ist gut ins neue Jahr gestartet; die Ausfuhren haben im Januar im Vergleich mit dem Schlussquartal 2012 um sieben Prozent zugenommen. Das teilte die ecopol ag als Ergebnis ihrer jüngsten Konjunkturumfrage mit.

Container, gestapelt.

Bildlegende: Die Nachfrage in den USA stieg, nach China wurden dagegen weniger Güter exportiert. Keystone

Die Exporte in die USA, nach Deutschland und nach Asien nahmen stark zu, so dass der Rückgang der Ausfuhren in andere europäische Länder und nach China haben kompensiert werden können.

Trotz leisem Optimismus erwarten aber vorerst nur wenige Ostschweizer Unternehmen eine spürbare Verbesserung ihrer Lage in den kommenden sechs Monaten. Weiter unter Druck sind die Preise.

Die Logiernächte in der Ostschweiz gingen im vergangenen Jahr mit 1,7 Prozent weniger stark zurück als im Schweizer Durchschnitt. Der Dezember 2012 war ein guter Monat für die Tourismusregion Ostschweiz: Im Vergleich mit dem Dezember vor einem Jahr konnten alle Ostschweizer Kantone einstellige Zuwachsraten ausweisen.

Die Bauwirtschaft der Ostschweiz blickt weiterhin zuversichtlich in die Zukunft. Als grösster Treiber werde sich im Frühling der private Wohnungsbau erweisen, angetrieben durch die Zuwanderung und die anhaltend tiefen Zinsen. Weiterhin unter Druck sind die Preise, vor allem beim Bauhauptgewerbe, heisst es im ecopol-Bericht.

Der Detailhandel in der Ostschweiz ist ebenfalls gut ins neue Jahr gestartet. Die Umsätze konnten im Vergleich mit dem Beginn des Vorjahrs gesteigert und die Ertragslage leicht verbessert werden.

Die Umfragen der ecopol ag werden finanziert vom Amt für Wirtschaft des Kantons St. Gallen und von der St. Galler Kantonalbank (SGKB).