Urs Abderhalden: «Ich sehe mich als Königshelfer»

Vor dem Eidgenössischen Schwingfest von Ende August portraitiert das «Regionaljournal Ostschweiz» die Kranzaspiranten aus der Region. Dazu gehört auch Urs Abderhalden. Er hat seinen Bruder Jörg als grosses Vorbild und will einem Ostschweizer zum Sieg verhelfen.

Urs Abderhalden sitzt auf einem Gartenbagger vor seinem Haus, das er derzeit umbaut.

Bildlegende: Für Urs Abderhalden steht nebst dem Eidgenössischen derzeit auch der Umbau seines Haus im Fokus. SRF

Der 28jährige Urs Abderhalden stammt aus einer Schwingerfamilie. Bekannt ist vor allem sein älterer Bruder Jörg, der dreifache Schwingerkönig. «Die Bekanntheit von Jörg war für mich immer Motivation. Zu Beginn meiner Schwingerkarriere war es zwar schwierig, aber dadurch bin ich schneller an den Herausforderungen gewachsen», sagt Urs Abderhalden im Gespräch.

Am Eidgenössischen Schwingfest in Burgdorf peilt der zweifache Familienvater einen Kranzgewinn an. Er sieht sich denn auch nicht als Titelaspirant, sondern mehr als Königshelfer - jene Schwinger also, die ihre Rolle im Team in etwa so definieren: Ich mache das Leber der Gegner aus anderen Verbänden so schwer wie möglich, damit einer von uns in den Schlussgang kommt.

Abderhaldens Taktik heisst Risiko. Er schwingt attraktiv. Das bringt zwar Punkte, aber geht nicht immer auf. Am Selbstvertrauen hapert es derzeit deshalb etwas.