Urs Fischer verdrängt seine Emotionen

Der langjährige FC St. Gallen Spieler Urs Fischer tritt als Trainer mit dem FC Thun diese Woche gleich zweimal in der AFG Arena gegen den FC St. Gallen an. Einmal im Cup, einmal in der Meisterschfat.

Mann in Anzug

Bildlegende: Urs Fischer will als FC Thun-Trainer nicht auf seine Zeit in St. Gallen zurückblicken. Keystone

Beim FC St.Gallen folgen die wichtigen Partien Schlag auf Schlag. Nach dem 1:1 am vergangenen Sonntag im Super League-Spitzenspiel gegen den Leader FC Zürich empfängt das Team von Trainer Jeff Saibene innerhalb von vier Tagen in der heimischen AFG Arena zweimal den FC Thun.

Cup und Meisterschaft

Am Mittwoch steht die Cup-Achtelfinalpartie an und am kommenden Sonntag die Meisterschaftsbegegnung gegen die Berner Oberländer und ihren Trainer Urs Fischer, der von 1987 bis 1995 als Verteidiger für den FC St.Gallen 243 Partien bestritten hat.

Trotzdem will der 48jährige, der beim FC Thun in seiner zweiten Saison steht und zuvor als Spieler und Trainer beim FC Zürich aktiv war, die Spiele gegen den FC St.Gallen nicht als etwas Besonderes betrachten.

Noch immer Verbindungen in Ostschweiz

Urs Fischer hat noch immer bekanntschaftliche Verbindungen in die Ostschweiz und vor allem schöne Erinnerungen an seine Zeit als Spieler beim FC St.Gallen - mit den stimmungsvollen Heimspielen im Espenmoos. Im Hinblick auf die anstehenden zwei Vergleich zwischen St.Gallen und Thun will er aber keine Emotionen aufkommen lassen. «Das sind Spiele wie andere auch und wir gehen eine Aufgabe nach der andern an», führt er in der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF aus.