Urteil in St.Galler Mordprozess

Ein Mann ist wegen Mordes zu einer 19jährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der 46jährige hatte Ende 2011 in St. Gallen seine Frau mit dem Auto überfahren und mit einer Eisenstange erschlagen, weil sie ihn verlassen hatte.

Ein Schild auf dem das Kreisgericht angeschrieben ist.

Bildlegende: Das Kreisgericht St. Gallen hat im Sinne der Anklage entschieden. SRF

Das Kreisgericht St. Gallen verurteilte den Familienvater im Sinne der Anklage. Der Verteidiger hatte auf vorsätzliche Tötung plädiert und eine Freiheitsstrafe von zehn Jahren verlangt.

Der Angeklagte bestritt während der Anhörung vor Gericht die Tötungsabsicht. Er sei nervlich am Ende gewesen und habe die Kontrolle über sich selbst verloren. Seine Frau und deren neuer Freund seien mitschuldig daran, dass es soweit gekommen sei. Der Staatsanwalt sprach hingegen von einem «Mord mit Vorankündigung».