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Ostschweiz Verkommene Laichplätze bedrohen Frösche

Die Geburtshelferkröte oder der Teichmolch sind gefährdet. Der Grund: Viele der Laichgebiete sind in einem schlechten Zustand. Der Kanton St. Gallen will nun handeln.

Ein Teich, der den Fröschen als Laichplatz dient.
Legende: Einige der Laichplätze und Biotope sind in schlechtem Zustand und bedrohen die Amphibien. zvg

«Viele Amphibienbiotope wurden künstlich von den Menschen geschaffen. Da diese Biotope natürlich nicht mehr entstehen. Diese künstlichen Biotope brauchen viel und regelmässige Pflege», sagt Guido Ackermann, Leiter Amt für Natur, Jagd und Fischerei vom Kanton St. Gallen. Dies passiere an gewissen Orten unbefriedigend und zu wenig intensiv. Zuständ für die Pflege der Biotope sind die Gemeinden. Diese Zusammenarbeit soll nun verbessert werden.

Dafür werden 50 Laichplätze von nationaler Bedeutung im Kanton genau untersucht und der Bestand der Amphibien aufgenommen. Danach sollen Massnahmen abgeleitet werden. Es sei ein grosser Aufwand. Gudio Ackermann rechnet damit, dass die Bestandesaufnahme bis 2019 abgeschlossen ist. Jährliche Kosten 100'000 Franken.

Fakten:

Von 20 heimischen Amphibienarten kommen 14 im Kanton St.Gallen vor. Davon gehören sechs zu den national prioritären Amphibienarten. Weiter befinden sich im Kanton St.Gallen 50 von schweizweit 824 Amphibienlaichgebieten von nationaler Priorität. 70 Prozent der 20 in der Schweiz heimischen Amphibienarten stehen auf der Roten

1 Kommentar

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  • Kommentar von Angela Keller (kira)
    Um zu leben, braucht jedes Lebewesen einen Raum. Dieser Raum wird als Lebensraum oder Biotop bezeichnet. Unsere einheimischen Arten schützen wir am wirkungsvollsten dadurch, dass wir ihren Lebensraum schützen, auf den sie zum Überleben angewiesen sind.Die Zersiedelung der Landschaft durch Siedlungen und Einzelgebäude nimmt schweizweit zu. Sie verursacht eine grosse Anzahl an negativen ökologischen, ästhetischen Begleiterscheinungen, den Verlust von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen.
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