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Ostschweiz Verunsicherte Lehrer wegen Flüchtlingskindern

Die Flüchtlingswelle beschäftigt auch die Schulen. Deshalb hat die Pädagogische Hochschule St. Gallen und die interkantonale Hochschule für Heilpädagogik einen Kurs für Lehrer angeboten, damit sich diese besser vorbereiten können.

Flüchtlingskind liest ein Lehrbuch für Deutsch in einer Schule.
Legende: Das Interesse der Lehrer an einer Weiterbildung zum Umgang mit Flüchtlingskindern ist gross. Keystone

Laut dem Rektor der Pädagogischen Hochschule, Erwin Beck, seien die Lehrer verunsichert und wüssten nicht, wie sie auf die Situation reagieren sollen. Sie würden die Kulturen zu wenig kennen und hätten keine Erfahrungen damit.

Grosses Interesse

Das Interesse am Kurs war gross. Die Veranstalter rechneten mit 30 Personen und wurden dann von fast 100 Lehrern pro Nachmittag überrannt. Die Veranstaltung gab Antworten zu folgenden Fragen: Wie können Lehrer mit traumatisierten Kindern umgehen? Wie müssen Lehrer vorgehen, damit Flüchtlingskinder möglichst schnell Deutsch lernen? Und: Wie können Klassenassistenzen Lehrer bei der Arbeit mit Flüchtlingskindern unterstützen? Laut Erwin Beck waren die Diskussionen unter den Lehrern sehr angeregt.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Angela Keller (kira)
    Ich frage mich, ob die deutschsprachigen CH-Kinder nicht vernachlässigt werden in ihrem Lehrgang. Wenn es soviele nicht deutschsprechende Kinder im Unterricht nachziehen muss. Ein Teil der Kinder ist unterfordert - Lehrer und Ausländerkinder überfordert. Das kann nicht gut gehen. CH-Kinder haben das Nachsehen für einen guten Unterricht. Viele Eltern werden deshalb immer mehr Privatschulen vorziehen.
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    1. Antwort von Rolf Bolliger (robo)
      Das ist leider für ein Land ohne eigene Bodenschätze langfristig ein grosses Problem, Frau Keller! Dass von all den gescheiten Menschen im Land (Lehrer, Rektoren, Politiker, Wirtschaftsexperten, Elternvereinigungen, usw.) niemand besorgt über dieses Faktum nachdenkt und handelt, ist nicht nachvollziehbar! Das Ausweichen in Privatschulen bleibt schlussendlich die einzige Alternative. Somit ist (wie in den meisten Drittweltländer!) eine Zweiklassen-Gesellschaft vorprogrammiert! Multikulti, juhee!
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Die Schweiz, die ohne eigene Bodenschätze zu einem der wohlhabendsten Länder auf der Welt wurde, wird es in 40 Jahren nicht mehr geben! Als 76-jährigen Grufti könnte mir diese Entwicklung eigentlich völlig gleichgültig sein! Als Vater und Grossvater mache ich mir aber trotzdem sehr viele Sorgen, was auf unser Land (die nächsten Generationen)eigentlich noch alles zukommen wird! Stündlich und in jeder Zeitung hören, sehen und lesen wir nur noch über die Völkerwanderung und deren vielen Problemen!
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