Vier Gemeinden nicht mehr von Zweitwohnungs-Initiative betroffen

Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) hat vier Ostschweizer Gemeinden von der Liste der Zweitwohnungsverordnung gestrichen. Sie haben den Nachweis erbracht, dass ihr Zweitwohnungsanteil weniger als 20 Prozent beträgt.

Ferienwohnungen stehen zum Verkauf oder zum Mieten bereit.

Bildlegende: In Urnäsch und in Lotallo dürfen wieder Zweitwohnungen gebaut werden. Keystone

Die Liste umfasste ursprünglich 570 Gemeinden. Schweizweit sind 30 Gemeinden nicht mehr von der Zweitwohnungs-Initiative betroffen, dazu gehören auch vier Ostschweizer Gemeinden: Ebnat-Kappel (SG), Lostallo (GR), Urnäsch und Schwellbrunn (AR).

Der Gemeindepräsident von Schwellbrunn, Hansueli Reutegger, ist erleichtert. «Es ist für Behörden und Bevölkerung ein Vorteil, dass nun diese Einschränkungen wegfallen.»

Nach Angaben des ARE befinden sich noch 20 Gesuche von Gemeinden in Prüfung. Eine weitere Anpassung der Liste ist im Herbst geplant. Die Zweitwohnungs-Initiative war am 11. März 2012 von Volk und Ständen angenommen worden, die Verordnung zu deren vorläufigen Umsetzung trat am 1. Januar 2013 in Kraft. Gemeinden, die genannt sind, dürfen in der Regel keine Baubewilligungen für Zweitwohnungen erteilen.