Visionen für Klein-Venedig

Ein neuer Kanal, der aus dem Grenzgebiet Klein-Venedig eine Insel macht, neue Verbindungswege in die Zentren von Kreuzlingen und Konstanz. So sieht es das Siegerprojekt eines europäischen Wettbewerbs vor.

Visualisierung vom neuen Kanal

Bildlegende: Vielleicht das Klein-Venedig der Zukunft: Die Vision von David Vogel David Vogel

Klein-Venedig wird das Grenzgebiet zwischen Kreuzlingen und Konstanz genannt. Es ist eine ehemalige Aufschüttung am Seeufer, die Grenze zwischen den beiden Städten wird durch die «Kunstgrenze» markiert - Skulpturen statt des früheren Maschendrahtzauns.

Eine gemeinsame, grenzüberschreitende Planung für das Gebiet scheiterte bisher. Neue Impulse erhofft man sich vom europäischen Europan-Wettbewerb. Europan ist ein internationaler Ideenwettbewerb für Städtebau und Architektur. Kreuzlingen und Konstanz haben Klein-Venedig zur Bearbeitung eingegeben.

Das Siegerprojekt der Europan-Jury stammt vom Konstanzer Architekten David Vogel. Vogel stellt sich einen neuen Kanal vor, der aus der Halbinsel Klein-Venedig eine Insel macht, dazu neue Verbindungswege und Brücken in die Zentren von Kreuzlingen und Kostanz.

Eine Ausstellung im Bildungsturm Konstanz zeigt aber alle zu Klein-Venedig eingegangenen Arbeiten. «Ziel der Ausstellung ist es, dass eine neue öffentliche Diskussion über die gemeinsame Gestaltung des Gebiets entsteht», sagt der Kreuzlinger Bauverwalter Hein Theus in der SRF1-Sendung «Regionaljournal Ostschweiz». Die Ideen würden mit der Austellung den beiden Städten übergeben - zur weiteren Bearbeitung.