Zum Inhalt springen

WEF Davos Bündner SP will gegen Trump demonstrieren

Anti-Trump Demonstration in Berb
Legende: In Bern wurde bereits am 13. Januar gegen den Besuch des US-Präsidenten Trump demonstriert. Keystone

Der US-Präsident dürfe nach Graubünden kommen. Willkommen sei seine «Me-First-Politik» deswegen nicht, teilte die SP Graubünden am Mittwoch mit. Demonstriert werden soll am Donnerstag nächster Woche am Nachmittag auf dem Postplatz in Davos Platz. «Friedlich und gewaltfrei», wie die Partei weiter schrieb.

Mit der Kundgebung wollen die Organisatoren eigenen Angaben zufolge jenen eine Stimme in Davos geben, die sich für eine «offene, solidarische und umweltfreundliche Welt» einsetzen. Weiter schrieb die Partei, sie erwarte auch von der offiziellen Schweizer Politik klare Worte gegen «Klimaleugnung, Sexismus und Abschottung».

WEF 2004

Die letzte grosse Manifestation gegen das Davoser Forum hatten Polizei und Armee 2004 mit einem Grossaufgebot in Landquart gestoppt.

Landquarter Kessel, Wef 2004
Legende: Landquarter Kessel 2004 Keystone

Über 1000 Personen waren damals im so genannten «Landquarter Kessel» festgehalten und von der Polizei bei grimmiger Kälte bis in die frühen Morgenstunden kontrolliert worden.

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    2- Versuch zu dieser beabsichtigten "Demonstration" eine Meinung zu äussern: Glaubt die Bündner SP wirklich, dass sich die amerikanische Trump-Delegation oder andere der wichtigsten Teilnehmer am WEF mit solchen "rein kommunistischen Sprucbänder" beeinflussen lässt? Vorallem dann nicht, wenn die Spruchbandträger und Megaphon-Schreier sich vermummen (wie auf obigem Bild!) und somit nicht offen zu ihrer Aktion stehen dürfen! In einem toleranten und reichen Land kann man natürlich alles machen!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Willi Fetzer (wi)
    Sorry! Was bringt es, dass ALLE die demonstrieren wollen wieder nach Davos reisen und dann dort schon vorher im Landquarter Kessel "integriert" werden? Es ist besser in der ganzen Schweiz kleiner aufzutreten oder den Treffpunkt über geeignete Kanäle kurzfristig bekannt zu geben.... Die Hüter sind nicht überall......
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Tim Buesser (TimBue)
    Die Grenze zwischen allgemeiner Information für den durchschnittlichen Medien-Konsumenten und der politischen Werbung für eine bestimmte Sache/Ereignis ist offensichtlich unscharf und fliessend. Wie und was man aus der Unzahl an Pressemeldungen tagtäglich als wichtig einstuft, hingegen nicht und fällt auf die Qualität der Ausgewogenheit zurück.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen