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Ostschweiz Weiterhin rote Zahlen in St. Gallen

Der Kanton St. Gallen rechnet auch in den Jahren 2014 bis 2016 mit einem Defizit. Bis Ende 2014 kann der Kanton das Defizit noch mit Eigenkapital decken. Danach könnten weitere Steuererhöhungen folgen.

Der Kanton hat bereits verschiedene Sparmassnahmen eingeleitet. Zeigen diese bis 2015 keine Wirkung, müsste der Kanton entweder die Steuern erhöhen oder Schulden machen. Das schreibt die Regierung in einer Mitteilung. Derzeit rechnet die Regierung mit Defiziten von 120 bis 160 Millionen Franken pro Jahr.

Für den St. Galler Finanzdirektor Martin Gehrer kommt eine Steuererhöhung jedoch nicht in Frage. Das Parlament habe bereits klar signalisiert, dass es dies nicht genehmigen würden, so Gehrer gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz». Die Steuern werden bereits nächstes Jahr um zehn Prozentpunkte erhöht.

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