Weniger Holz in St. Galler Wäldern geschlagen

In den St. Galler Wäldern wurden 2012 knapp 280'000 Kubikmeter Holz genutzt. Das ist leicht weniger als im Jahr zuvor. Die Holznutzung lag damit unter dem zehnjährigen Mittel.

Baumstämme liegen bereit zum Abtransport

Bildlegende: Die Baumstämme bringen immer weniger Geld ein. Keystone

Der Grund für den Rückgang sind tiefere Marktpreise und höhere Kosten für das Holzfällen, heisst es im Jahresbericht des Verbands Waldwirtschaft St. Gallen-Liechtenstein. Fast 40 Prozent des geschlagenen Holzes werden zum Heizen gebraucht.

Im letzten Jahr fanden drei regionale Wertholz-Verkäufe in Kaltbrunn, Buchs und Henau statt. Insgesamt wurden 1500 Kubikmeter Rundholz für über 500'000 Franken abgesetzt. Die höchsten Preise erzielten Bergahorn-, Nussbaum- und Birnbaumstämme. Der Verband Waldwirtschaft St. Gallen und Liechtenstein zählt 220 Mitglieder. Sie bewirtschaften 46'500 Hektaren Wald.