Weniger Nachtschiessen auf Waffenplatz Herisau-Gossau

Die Anzahl der Nachtschiessen wird von 30 auf 27 reduziert. Die Standortgemeinden und das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS haben eine neue Vereinbarung zur Nutzung des Waffenplatzes Herisau-Gossau getroffen.

Die Gemeinde Gaiserwald aus der Luft

Bildlegende: Die Gemeinde Gaiserwald wehrt sich seit Jahren gegen den Lärm des Nachtschiessens. zvg

Seit 1989 die Vereinbarung über den Betrieb des Waffenplatzes Herisau-Gossau abgeschlossen wurde, hat sich in der Schweizer Armee einiges verändert. Die Standortgemeinden des Waffenplatzes (St.Gallen, Gossau, Gaiserwald, Andwil, Waldkirch und Herisau) haben deshalb seit Jahren eine Überarbeitung der Vereinbarung verlangt.

Zehn Prozent weniger Nachtschiessen

Auf ausdrückliche Intervention der Gemeinden Gaiserwald und Gossau ist in der neuen Vereinbarung die Anzahl der Nachtschiessen von 30 auf 27 reduziert worden. Die Schiesszeiten bleiben unverändert.

  • 19.00 bis 22.00 Uhr (Sommerzeit 23.00 Uhr)
  • 19.00 bis 20.00 Uhr (für Übungshandgranate)

Die Lärmschutzthematik wird auch künftig ein wichtiger Punkt in den regelmässigen Gesprächen der Standortgemeinden mit den Verantwortlichen der Armee sein. Auch diese Gespräche sind in der Vereinbarung festgelegt.