Weniger Wasser für Thurgauer Landwirtschaft?

Falls es bis nächsten Montag nicht genug regnet, könnte der Kanton Thurgau ein generelles Wasserentnahmeverbot aussprechen. Betroffen wären die Landwirte. Der Bodensee wäre vom Verbot ausgeschlossen.

Ein Bauer besprüht sein Acker.

Bildlegende: Ein Wasserentnahmeverbot könnte bereits Ende nächster Woche gelten. Keystone

Die neuesten Messungen an den Thurgauer Gewässern zeigen, dass die Wassermengen deutlich abgenommen hätten, teilte der Kanton Thurgau mit. Ein anhaltender Landregen sei weder in dieser noch in der nächsten Woche absehbar.

In dieser Situation habe der Fachstab Trockenheit entschieden, ein generelles Wasserentnahmeverbot in Erwägung zu ziehen. Das Verbot könnte frühestens nach der Publikation im Amtsblatt und damit am Freitag, dem 14. August, in Kraft treten. Betroffen sind alle Gewässer mit Ausnahme des Bodensees, des Untersees, des Seerheins sowie des Grund- und Quellwassers.

Eingeschränkt dadurch wären vor allem die Landwirte.