Wenn aus dem «Öpfelbitzgi» Erde wird

Vor knapp dreissig Jahren wurde das Kompostieren in der Stadt St. Gallen «amtlich». Nach mehrjährigem Ringen bewilligte das Stadtparlament 1986 eine Fachstelle. In der Zwischenzeit wurden in den Quartieren über 20 Kompostierplätze erstellt. An der Offa ist dem Kompostieren ein Schwerpunkt gewidmet.

Gartenaustellung

Bildlegende: In der Halle 2.0 ist die Ausstellung zum Thema «Gärtnern und kompostieren». Die Offa dauert bis am Sonntag, 13. April. SRF

Die Wege sind kurz, der Aufwand klein und das Ergebnis von grosser Bedeutung: Innerhalb der letzten dreissig Jahre hat sich viel getan in der Bioabfall-Entsorgung. So bietet heute jede Komune Kompostplätze an. Alleine in der Stadt St. Gallen sind seit 1986 über zwanzig Kompostplätze entstanden.

Das Waldsterben war mitunter ein Grund für das gestiegene Umweltbewusstsein in den Städten. «Es war Endzeitstimmung, und wir fragten uns, was wir im Kleinen dagegen tun können», so Marianne Meili gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz». Marianne Meili gehört zu den ersten Kompostberaterinnen der Stadt St. Gallen, seit 1986 ist sie als Beraterin im städtischen Entsorgungsamt tätig.