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Ostschweiz «Wenn wir von Nichtheilbarkeit ausgehen, gibt es andere Ziele»

Menschen mit der Diagnose ALS haben eine Lebenserwartung von drei bis fünf Jahren. Im Muskelzentrum / ALS Clinic des Kantonsspitals St. Gallen arbeiten deshalb Mediziner, Pflegepersonen, Therapeuten und Soziale Dienste eng zusammen, um den Patienten eine möglichst hohe Lebensqualität zu ermöglichen.

Legende: Audio Markus Weber im Gespräch (13.05.2016) abspielen. Laufzeit 08:18 Minuten.
08:18 min

Menschen mit Amyothropher Lateralsklerose (ALS) verlieren an Muskelsubstanz, das bedeutet, dass sie zunehmend Probleme bekommen, sich zu bewegen, zu schlucken, zu sprechen und zu atmen. Da die Krankheit unheilbar ist, ist das Ziel der Betreuung an der ALS Clinic in St. Gallen nicht die Verlängerung der Lebensdauer, sondern die Erhaltung der Lebensqualität.

Wenn wir Patienten fragen, was ihre Lebensqualität am meisten bestimmt, dann antworten 99,9 Prozent: die Familie.
Autor: Markus WeberLeiter Muskelzentrum / ALS Clinic

An der ALS Clinic wird auch geforscht. ALS kann in der Familie vererbt werden oder auch spontan auftreten. Die Faktoren, welche die Krankheit auslösen können, sind aber nicht bekannt. Die ALS Clinic St. Gallen nimmt deshalb an einer internationalen, europaweiten Studie teil, in welcher ALS-Patienten zu ihren Lebensumständen befragt werden.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Heidy Rüegg (heidy70)
    Leider gibt es unter den Aerzten auch schlechte. Der erste Arzt auf der Motfallstation kam zu mir und sagte wörtlich: ich bin ein Notfallarzt und kein Hausarzt, hierher kommt mann nur wenn man kurz vor dem sterben ist. Er wusste noch gar nicht weswegen ich hier war. Nach dem CT kan dann ein anderer Arzt zu mir, und sagte es ist leider gar nicht gut sie haben beidseitige Lungenemgolien. Den 1.Arzt habe ich nicht mehr grsehen, sonst hätte ich ihn gefragt ob es nahe genug am sterben war.
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  • Kommentar von S. Buso (bst)
    Herr Webers Umgang mit Patienten lässt sehr zu wünschen übrig! Vor 5 Jahren habe ich von ihm und seiner Assistentin persönlich die Diagnose erhalten, da wurde ich wie schon totes Fleisch behandelt, grob und unhygienisch! Und die Diagnose wurde mir vor den Latz geknallt als wäre es das normalste auf der Welt. Von seiner deutschen Assistentin kam nachher noch der tolle Satz:"Bitte tun Sie sich jetzt 2 Wochen lang nichts an, sonst hab ich meinen Job nicht richtig gemacht!" Unglaublich, aber wahr!
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