Wer arbeitet, integriert sich besser

In der Schweiz gibt es immer mehr Flüchtlinge. Das Ziel der Integration erreicht man am besten mit Arbeit. Mit gutem Beispiel voran geht die Schreinerei HP Müller in St. Gallen. Hier absolviert gerade ein vorläufig aufgenommener Iraner eine Anlehre.

Mohammid Ghanee aus dem Iran macht bei Hanspeter Müller eine Anlehre zum Schreinergehilfen.

Bildlegende: Mohammid Ghanee (links) aus dem Iran macht bei Hanspeter Müller eine Anlehre zum Schreinergehilfen. SRF

Der 32-jährige Mohammadi Ghanee lässt sich in St. Gallen bei der Schreinerei HP Müller zum Schreinergehilfen ausbilden: «Er ist besser und motivierter als so mancher Schweizer», schwärmt sein Chef, der Schreinermeister Hanspeter Müller. Der Iraner macht bei ihm eine zweijährige Anlehre.

Arbeit als Integrationshilfe

Gemäss Staatssekretariat für Migration liegt die Erwerbsquote von anerkannten Flüchtlingen in der Schweiz bei 17 Prozent, bei Asylsuchenden gar nur bei drei Prozent. Der St. Galler Schreinermeister Hanspeter Müller will hier den Hebel ansetzen und auch andere Betriebe motivieren, Flüchtlinge auszubilden: «Es gibt so viele Flüchtlinge, die gerne arbeiten würden. Diesen müssen wir Arbeit geben und sie so integrieren».