Wicor will in Rapperswil bis zu 150 Stellen abbauen

Die Rapperswiler Wicor plant eine Umstrukturierung. Sie will maximal 150 Arbeitsplätze abbauen und diese ins Ausland verlegen. Grund dafür sind die zu hohen Kosten, die am Standort Rapperswil anfallen. Die Wettbewerbsfähigkeit sei damit bedroht.

Mitarbeiter ziehen an einer Maschine Isolationspapier auf.

Bildlegende: Mitarbeiter ziehen an einer Maschine Isolationspapier auf. Keystone

Der Stellenabbau soll schrittweise während der nächsten drei Jahre erfolgen, wie die Wicor Gruppe in einer Medienmitteilung schreibt. Geplant sei, die arbeitsintensiven Produktionsprozesse insbesondere in eigene oder mit Partnern betriebene Werke in Nord- oder Osteuropa zu verlegen. An Rapperswil werde aber als Produktions- und Entwicklungsstandort festgehalten.

Mit den Sozialpartnern und der Personalvertretung sei ein Konsultationsverfahren eingeleitet worden, wie es weiter heisst. Kündigungen würden nach Möglichkeit vermieden, ein Sozialplan sei bereits erstellt worden.

Die Wicor Gruppe

Die Wicor Gruppe entwickelt und produziert unter anderem Isolationsmaterial und -komponenten für Transformatoren. Daneben ist sie auch in der Medizintechnik tätig. Weltweit beschäftigt die Gruppe an über 30 Standorten rund 3000 Mitarbeitende.