Widerstand gegen Alpkäsereien in Glarus Nord

In Glarus Nord wird die Gemeindeversammlung bestimmen, ob die Gemeinde drei neue Alpkäsereien realisieren kann. Das Referendum gegen den Entscheid des Gemeindeparlaments ist zustande gekommen.

Alpkäser rührt in einem grossen Zuber.

Bildlegende: Für Alpkäse kann ein besserer Preis erzielt werden als für Industriemilch. Keystone

Derzeit wird die Alpmilch täglich ins Tal gefahren und dort als Industriemilch verkauft. Mit den neuen Alpkäsereien will die Gemeinde die Wertschöpfung erhöhen. Kosten würden die Alpkäsereien insgesamt 2,4 Millionen Franken. Davon trägt die Gemeinde 700‘000 Franken, den Rest bezahlen Bund und Kanton.

Wie Glarus Nord mitteilt, wurden gegen den Entscheid über 550 Unterschriften eingereicht. Für ein Referendum wären 300 nötig gewesen. Die Gemeindeversammlung wird Ende November über die Käsereien entscheiden.