«Wir dachten, jetzt müssen wir etwas unternehmen»

1991 war das Spital St. Gallen das erste Grossspital mit einer Palliativstation und damit Pionier. Heute 25 Jahre später sind die Methoden moderner, das Ziel immer noch das gleiche.

Begleiten, pflegen, medizinisch behandeln – dies sei auch noch heute das oberste Ziel der palliativen Betreuung. Medizinerin Agnes Glaus erinnert sich, dass es beim Start sowohl Befürworter als auch Gegner gab.

«  Einige wollten uns bremsen, weil sie dachten, wir wollen etwas Besseres sein. »

Agnes Glaus
Mitgründerin Palliativstation Spital St. Gallen

Die palliative Arbeit, Menschen auf dem Weg des Sterbens zu begleiten, sei für sie nie eine Belastung gewesen. Sicher habe es viele traurige Momente gegeben, «aber diese Arbeit, Menschen zu helfen, ist so sinnvoll, dass sie einem nicht auslaugt, sondern Kraft gibt.»