Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge hofft auf Bundesgelder

Seit zwei Jahren werden in St. Gallen Flüchtlinge mit einem Kriegstrauma behandelt. Für einen definitiven Betrieb fehlen aber noch finanzielle Mittel.

Finanziert wird das Zentrum «Gravita» derzeit von den St. Galler Gemeinden, vom Roten Kreuz St. Gallen und vom Krankenkassen-Dachverband Santé Suisse. Die ersten beiden Jahre seien gut verlaufen, heisst es bei den Verantwortlichen. Man wolle den Betrieb weiterführen, auch wenn die Mittel knapp seien.

«Wir hoffen zudem auf Bundesbeträge ab 2014», sagt Geschäftsführer Roger Hochreutener gegenüber dem «Regionaljournal Ostschweiz» von SRF 1. Konkret geht es um 200‘000 Franken, die ins Projekt fliessen sollen. Ob sich der Bund finanziell beteiligt, wird im Herbst entschieden.