Zusammenarbeit zwischen Polizei und Grenzwache verbessert

Vor rund einem halben Jahr wurden bei der Zusammenarbeit zwischen der Polizei und der Grenzwache Doppelspurigkeiten abgebaut. Nach den ersten Monaten sind alle zufrieden mit den neuen Regelungen.

«Die Kollegen des Grenzwachkors halten immer wieder Lenkerinnen und Lenker an, die beispielsweise eine keine Menge Betäubungsmittel bei sich haben», erzählt Gian Andrea Rezoli, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen. Bisher mussten die Grenzwächter in einem solchen Fall die Polizei rufen und diese erstattete eine Anzeige. Solange es sich um kleine Mengen handelt, dürfen die Grenzwächter dies seit rund einem halben Jahr selber.

Auch bei der Grenzwache ist man zufrieden mit der neuen Regelung. Insbesondere die wegfallenden Wartezeiten seien von Vorteil, sagt der Informationsbeauftragte Andrea Schmid. Die Polizei sei zwar immer möglichst schnell angerückt, aber wenn viel los war, mussten die Grenzwächter jeweils doch eine Weile warten.