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Ostschweiz Zwischen gemeinsamen und Eigeninteressen

Seit Anfang Juni 2013 gibt es die Parlamentarische Gruppe Ostschweiz. Eines ihrer Ziele: Zusammenstehen und die Interessen in Bundesbern gemeinsam vertreten. Eines hat sich im ersten Jahr gezeigt: Die gemeinsamen Interessen finden, ist gar nicht so einfach.

Blick aufs Bundeshaus.
Legende: Einigkeit im Bundeshaus demonstrieren - eines der Ziele der Ostschweizer Parlamentarier Gruppe. Keystone

Der Ausserhoder Nationalrat Andrea Caroni und der Wiler Nationalrat Lukas Reimann hatten die Idee, die Parlamenariergruppe der sieben Ostschweizer Kantone zu gründen. Mittlerweile gehören ihr sämtliche Ostschweizer Parlamentarier an. Grosser Abwesender ist der Schaffhauser Ständerat Thomas Minder.

Nicht immer einfach

«Im ersten Jahr ging es vor allem darum, diejenigen Themen zu finden, die die Ostschweizer Kantone gemeinsam betreffen», sagt Andrea Caroni gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz».

Eines dieser Themen werde mit Sicherheit die Expo 2027 sein. Geplant sei in diesem Jahr auch ein Anlass mit dem Ziel, die Ostschweizer Kantone in Bern besser vorzustellen.

Die Interessen zu bündeln, sei aber nicht so einfach - spätestens dann, wenn die Kantone ihre Eigeninteressen hätten und verfolgten. Der Fluglärm-Streit sei ein Beispiel dafür. «Und wenn die Kantone ihre eigenen Interessen verfolgen, kann die Parlamentariergruppe auch nichts machen.»

SRF 1, Regionaljournal Ostschweiz 17.30 Uhr

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