Das Unternehmen mit der Maus

1981, als Computer noch fast ausschliesslich per Tastatur bedient wurden, setzte eine junge Waadtländer Firma voll auf die Computermaus: Logitech, heute eine Weltmarke.

Erfunden wurde die Maus schon viel früher, in der 1960er-Jahren. Jedoch nahm kaum jemand Notiz davon - es gab keine Bildschirme mit grafischer Oberfläche, welche eine Maus nötig gemacht hätten.

In den frühen 1980er-Jahren änderte sich das: Mit dem Apple «Lisa» kam der erste Heimcomputer mit einer Maus auf den Markt, schnell wurde das Zeigergerät zum Verkaufsrenner.

Logitech-Gründer Daniel Borel, ein Neuenburger, der im Silicon Valley studierte, erkannte den Trend als erster und setzte voll auf die Maus. Mit Erfolg: Logitech machte bald Mäuse für HP, Olivetti und Apple und hat bis heute mehr als 1,5 Milliarden Mäuse verkauft.