Der langsamste Schweizer ist ein Deutscher

Die Regionaljournale haben zum Abschluss ihrer Sommerserie den langsamsten Schweizer im Aareschwimmen gesucht. Am längsten gegen den Strom schwimmen und somit den Titel gewonnen haben die Freiburgerin Daniela Stadler und der Deutsche Cornelius Waidelich.

35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben im Berner Marzili am Aareschwimmen der Regionaljournale teilgenommen. Viele entschieden sich vor Ort spontan, am Wettkampf teilzunehmen.

So auch Cornelius Waidelich, der mit seiner Familie zurzeit in Bern in den Ferien weilt. Der Deutsche lebt und arbeitet in Frankreich. Die Badehose für den Wettkampf musste er sich von einem anderen Teilnehmer ausborgen. Der erfahrene Schwimmer kämpfte konstant gegen die Strömung der Aare an; für die festgelegte Strecke benötigte er 38 Sekunden. Damit distanzierte er seine Konkurrenten deutlich.

20 Meter mass die Strecke zwischen den beiden Fahnen in der Aare. Die Teilnehmer mussten diese Strecke möglichst langsam zurücklegen. Wie viele Teilnehmer feststellen mussten, kein leichtes Unterfangen gegen den Strom zu schwimmen.

Das Aareschwimmen der Regionaljournale von Radio SRF wurde von der Sektion Bern der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) Bern mitorganisiert und begleitet. Rettungsschwimmer informierten die Teilnehmer vor dem Start über die Spielregeln und sorgten vom Start bis ins Ziel für deren Sicherheit. Die Aare bei Bern macht auf den ersten Blick einen sanften und ruhigen Eindruck. Die Strömung ist jedoch stark und wird von vielen Schwimmern unterschätzt.

Rangliste

DamenHerren
1. PlatzDaniela Stadler, HeitenriedCornelius Waidelich,
Deutscher, wohnt in Frankreich
2. PlatzAurelia Kuster, Zürich

Daniel
Fleuti, Flamatt
3.Platz

Patricia
Stepputis, Erfurt (D)



Michael
Pauli, Bern

Den Anlass wurde ebenfalls vom Sportamt der Stadt Bern und dem Marzilibad unterstützt.