Schindellegi anno dazumal Der Schlittelhügel, ein Rank und die Serviertöchter

Strasse im Wald.

Bildlegende: SRF

Der Chalchofenrank zwischen Schindellegi und Biberbrugg im Kanton Schwyz. Die Überreste der scharfen Kurve. Hier – mitten in der engen Kurve – war unser Schlittelberg.

Ein Mann steht händeringend auf einer steilen Wiese.

Bildlegende: SRF

Was habt ihr nur mit meinem Schlittelhang, dem Chalchofenrank und dem ganzen Gebiet – dem Chaltenboden, wie er heute heisst, gemacht? Übriggeblieben ist noch ein kleines «Hügeli», eingeklemmt zwischen Parkplätzen, Industrie und Gewerbe. Hier, wo wir früher den Zürchern gezeigt haben, wie richtig geschlittelt wird.

Bauern bestellen einen Acker mit Kühen, vorgaspannt vor einen Pflug.

Bildlegende: Korporatin Wollerau

In etwa so hat Redaktor Pius Kessler den Chaltenboden in Erinnerung: eine Fläche, eine kleine Strasse, das «Meinradshüttli». Das Bild aus dem Archiv der Korporatin Wollerau, der Landbesitzerin, zeigt wie früher hier die Bauern den Boden genutzt haben. Ein Bild vom alten Chalchofenrank, samt Pappeln und Parkplätzen, und dem Schlittelhügel ist im Archiv nicht zu finden.

Wegweiser am Strassenrand.

Bildlegende: SRF

Der Chalchofenrank heisst heute Gewerbe- und Industriezentrum Chaltenboden. Eine Schnellstrasse, viele Geschäfte, Hotel, Restaurant, Business-Center und Gewerbepark.

Gewerbezone.

Bildlegende: SRF

Für den ehemaligen Gemeindeschreiber von Schindellegi-Feusisberg, Werner Müller, ist der Chalchofenrank ein Glücksfall. Ohne dieses Gebiet wäre die Gemeinde nie das geworden, was sie heute ist: Eine der steuergünstigsten Gemeinden der Schweiz.

Mann vor grosser Wiese

Bildlegende: SRF

Das Dorf Schindellegi ein Platz für «Reiche und Schöne» mit Blick über den Zürichsee. Und der Gemeindeschreiber weiss auch, warum der Chalchofenrank früher auch «Serviertöchter-Rank» genannt wurde.

(SRF1, Regionaljournal 6.32/17.30 Uhr)