Hausarzt-Beruf im Wandel Vom Einzelkämpfer zur Gruppenpraxis

Ein Hauseingang.

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Die Unimedica-Gruppenpraxis in Ruswil: Heute ein Betrieb mit fünf praktizierenden Ärztinnen und Ärzten. Alle arbeiten im Teilzeit-Pensum. Dazu kümmert sich ein 14-köpfiges Team von Medizinischen Praxisangestellten und -administratorinnen im Hintergrund darum, dass alles rund läuft.

Eine Frau, welche auf einem Stuhl sitzt.

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Im Wartezimmer: SRF-Redaktorin Julia Stirnimann. Sie kennt diese Praxis seit frühester Kindheit: Früher als Einzelpraxis mit Benedikt Portmann - heute als Gruppenpraxis, in der unter anderem Benedikt Portmanns Sohn und ihr früherer Spielkamerad Stefan Portmann als Arzt tätig ist.

Ein älterer Mann mit Brille und grauem Haar in einem blauen Hemd.

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Benedikt Portmann: Seit 2014 ist er pensioniert. Er erinnert sich aber gerne an seine frühere Praxis-Tätigkeit zurück - obwohl es manchmal sehr intensiv war: «Ich war meistens rund um die Uhr für die Patienten da. Es macht doch keinen Sinn, dass jemand ins Nachbardorf muss, um eine Wunde zu nähen, wenn ich zu Hause am grillieren bin.»

 Ein mann in weissem Kittel.

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Stefan Portmann: Der Sohn von Benedikt Portmann arbeitet mit einem 80 Prozent-Pensum in der Unimedia-Praxis. Eines seiner Arbeitsgspänli ist Mario Beck: Der Sohn eines anderen früheren Dorfarztes, Mario Beck senior. Die Generation ihrer Väter hat den Weg für die Söhne geebnet: Mario Beck senior und Benedikt Portmann wurden von Konkurrenten immer mehr zu Freunden.

Ein Arzt mit einem kleinen Mädchen.

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Für einen Untersuch ihrer Tochter Frieda kehrt die Redaktorin an den Ort ihrer Kindheit zurück: Früher ging sie als Kind zu Benedikt Portmann - heute besucht sie mit ihren Kindern die Unimedica-Praxis. Ihre Tochter wird von ihrem ehemaligen Sandkastenfreund Stefan Portmann untersucht.

Vier Kinder beim Eisessen.

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Erinnerungen an frühere Zeiten: Julia Stirnimann (ganz links) und Stefan Portmann mit zwei weiteren Nachbarskindern 1986 am Glaceschlecken.

(SRF1, Regionaljournal 6.32/17.30 Uhr)