«Wohnwagenhausen»: Die Geschichte eines Campingplatzes

Niklaus Meienberg beschreibt 1973 den Campingplatz Wagenhausen. Bis heute hat sich auf dem Platz wenig verändert.

Besitzer des Campingplatzes war 1973 «Herr Näf», wie er in Meienbergs Reportage genannt wird. Adolf Näf hatte den Platz 1959 gegründet und laufend ausgebaut. Vier Hektaren gross ist der Campingplatz heute, 235 Wohnwagen sind fix installiert.

Heutiger Besitzer ist Harry Müller, der gleichzeitig auch Gemeindepräsident von Wagenhausen ist. Er handhabt vieles so, wie sein Vorgänger - wie Meienberg es in der Reportage schreibt: Die Ruhezeiten werden kontrolliert, die Vorgärten müssen gepflegt werden, die Hecken geschnitten.

«  Wenn immer der Gleiche ‹e tummi Schnorre het›, werde ich auch mal laut auf dem Platz. »

Harry Müller
Inhaber Campingplatz Wagenhausen

Ihm sei wichtig, dass der Platz gepflegt sei. Es sollen sich alle wohlfühlen. Es komme auch vor, dass er den Tarif durchgeben müsse, sagt Harry Müller. Das sei aber selten.

Er ist überzeugt, dass der Campingplatz Wagenhausen eine Zukunft hat. Allerdings werde es Änderungen geben. In Zukunft werden laut Müller weniger Leute ihren eigenen Wohnwagen haben. Dafür würden Mietobjekte umso wichtiger.

«  Freut euch des Lebens! Ein Befehl. »

Niklaus Meienberg
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(Regionaljournal Sommerserie, 07:32 und 17:30 Uhr)

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