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Zentralschweiz 1,7 Millionen Franken für die Gütschbahn?

Seit rund 6 Jahren steht das Bähnli, das von der Stadt zum Gütsch hinaufführt, still. Nun liegt ein Projekt vor, welches auf den historischen Geleisen einen modernen Schräglift fahren lassen will. An die Gesamtkosten von 3,1 Millionen Franken will die Stadt etwas über die Hälfte zahlen.

Der Gütsch, als die alte Bahn (unten links im Bild) noch in Betrieb war.
Legende: Der Gütsch, als die alte Bahn (unten links im Bild) noch in Betrieb war. Keystone

Gegen den Beitrag der Stadt haben die FDP und die CVP das Referendum ergriffen. Sie argumentieren, die Bahn werde vor allem den Gästen des Restaurants und des Hotels zu Gute kommen. Deshalb solle deren Besitzer - die Chateau Gütsch Immobilien AG rund um den russischen Milliardär Alexander Lebedev - die Sanierung der Bahn auch selber bezahlen.

Dies sehen die Grünen, Grünliberalen, die SP und die SVP anders. Der Gütsch sei ein wichtiger Ort für Luzern. Und der Beitrag der Stadt lohne sich. Denn es ist geplant, dass die Bahn im Gegenzug Teil des Verkehrsverbundes würde.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Martin Bergmann, Bonn, D
    Über die Frage, ob die Erneuerung des Personentransports zum Gütsch aus öffentlichen Geldern bezuschusst werden soll, sollten allein die Luzerner Stimmbürger entscheiden. Da möchte ich mich als Gast, der seit vielen Jahren jeden Sommer seine Ferien in der Region Luzern verbringt, nicht einmischen. Eines aber verstehe ich nicht: Warum saniert man nicht die historische Gütsch-Bahn mit ihren schönen Wagen? Das wäre viel stillvoller als ein "moderner Schräglift" !
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