2600 Soldaten üben Ernstfall in der Zentralschweiz

Bei der Übung «Zephyr» wird die Bewachung wichtiger Infrastrukturen wie Staumauern und Bahnhöfe trainiert. Dabei soll die Zusammenarbeit zwischen zivilen Behörden und der Armee getestet werden. Die Einsätze finden im Raum von Rotkreuz bis Göschenen statt.

Soldaten bei einer Übung.

Bildlegende: Bei der Übung «Zephyr» sind 2600 Soldaten und Soldatinnen im Einsatz (Symbolbild). Keystone

Am Montag hat die Schweizer Armee in der Zentralschweiz mit zivilen Behörden die fünftägige Truppenübung «Zephyr» begonnen. Bis am 1. Mai trainieren rund 2600 Angehörige des Heeres Einsätze wie die Bewachung wichtiger Infrastrukturen, darunter Staumauern und Bahnhöfe.

Im Fokus der Übung stehen die SBB, die Kantone Uri, Schwyz und Zug sowie deren Polizeikorps. Die SBB Transportpolizei beteiligt sich ebenfalls an der Übung und ist in der Übungsleitung vertreten. Die SBB überprüft anhand der Übung ihr Einsatzdispositiv. Die Kantone Uri, Schwyz und Zug sind während der Übung mit einer Vertretung der Kantonalen Führungsstäbe in der Übungsleitung vertreten.

Von den rund 2600 Armeeangehörigen würden Einsätze verlangt, von denen die Truppe im Vorfeld nichts wisse, schreibt die Armee. Die Einsätze forderten Flexibilität sowie schnelle Reaktion und Planung. Für die Zivilbevölkerung sollte es durch die Übung «Zephyr» zu keinen Einschränkungen kommen, heisst es bei der Armee auf Anfrage.