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Befürworter und Gegner der neuen Kantonsschule Ausserschwyz
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 07.11.2019.
abspielen. Laufzeit 04:34 Minuten.
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Abstimmung Kanton Schwyz Umstrittener Kanti-Neubau kommt an die Urne

Die Kantonsschule Ausserschwyz soll am heutigen Standort in Pfäffikon für 92 Millionen Franken neu gebaut werden.

Das Projekt: Die Kantonsschule Ausserschwyz wird heute an den beiden Standorten Pfäffikon (rund 420 Schülerinnen und Schüler) und Nuolen (rund 160 Schülerinnen und Schüler) geführt. Geplant ist nun ein Neubau am bestehenden Standort in Pfäffikon – die beiden Teilschulen sollen so zusammengeführt werden, die Schule in Nuolen würde geschlossen. Das Projekt sieht ausserdem Räumlichenkeiten für die Berufs- und Studienberatung und eine Aussenstelle der Pädagogischen Hochschule Schwyz vor. Zudem soll der Neubau auch vom Berufsbildungszentrum genutzt werden.

Die Kosten belaufen sich auf 92 Millionen Franken. Geplanter Baubeginn ist Ende 2021, aufs Schuljahr 2024/2025 soll der Neubau bezogen werden können.

Innenansicht der geplanten Dreifach-Sporthalle bei der Kantonsschule Ausserschwyz.
Legende: Am Standort der neuen Kantonsschule ist unter anderem auch eine Dreifach-Sporthalle geplant. ZVG

Das sagen die Befürworter: Der heutige Schulbetrieb an zwei Standorten führe zu aufwendigen Abläufen und Doppelspurigkeiten. Vor allem sei es nicht möglich, den Schülerinnen und Schüler an beiden Standorten das gleich umfassende Angebot an Wahpflicht- und Freifächern zu bieten. Die Kosten seien mit über 90 Millionen zwar hoch. Dafür lasse sich die Kantonsschule künftig günstiger betreiben als heute – und man erhalte zudem Raum für weitere Institutionen. Ausserdem: Der Standort Nuolen sei baulich in einem schlechten Zustand; wolle man ihn erhalten, müsse man auch dort viel Geld investieren.

Das sagen die Gegner: Die Gegner lassen das Kostenargument nicht gelten – nach ihren Berechnungen lassen sich die beiden heutigen Standorte für insgesamt 50 Millionen Franken sanieren; das so eingesparte Geld würde sich sinnvoller im Bildungswesen investieren lassen als in einen Neubau, sagen sie. Besonders stark ist der Widerstand gegen das Neubauprojekt im Bezirk March, der die heutige Schule in Nuolen – und damit auch einen wichtigen Standortfaktor – verlieren würde. Für die 160 Schülerinnen und Schüler würde sich der Schulweg um bis zu 20 Minuten verlängern, sagen sie.

Referendum gegen Entscheid des Kantonsrats

Der Kantonsrat hat die Ausgaben für den Neubau im Mai 2019 mit 70 zu 20 Stimmen bewilligt. Gegen diese Ausgabenbewilligung ist das Referendum zustande gekommen.

Entscheiden wird nun das Schwyzer Stimmvolk – die Abstimmung ist am 24. November. Sowohl der Kantons- wie auch der Regierungsrat empfehlen den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, die Vorlage anzunehmen. FDP und SP sind gegen den Kredit, SVP und CVP sind dafür.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Julius Bauer  (JULIUSBAUER)
    Guten Abend
    Ich möchte als ehemaliger Schüler der KSA noch kurz meine Meinung teilen.
    Ich finde 90 Mio CHF deutlich zu viel.
    Vor allem der Standort Nuolen ist für Schüler, wie Lehrer und eigentlich auch für das Erscheinungsbild der Schule Gold wert. Dieser sollte erhalten bleiben.
    Wenn man pädagogisch an die Sache ran geht, wird klar, dass Nuolen einzigartig gut ist. Ruhig, viel Natur, unzählige Sportmöglichkeiten und ein familiäres Klima, besser gehts nicht zum lernen.
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