Abstimmungen in Gemeinden

Neben den eidgenössischen und kantonalen Abstimmungsvorlagen kommen auch in vielen Zentralschweizer Gemeinden wichtige Vorlagen zur Abstimmung.

Abstimmungsplakat vor einem Gebäude.

Bildlegende: In der Zentralschweiz stehen heute in verschiedenen Gemeinden Entscheidungen an. Keystone

Resultate aus Gemeinden

Adligenswil
Das geplante Alters- und Gesundheitszentrum kann realisiert werden. Die Stimmberechtigten haben mit 2'231 Ja zu 499 Nein der Vorlage zugestimmt. Die Stimmbeteiligung betrug 72 Prozent. Ebenfalls klar zugestimmt wurde der Revision des Siedlungsentwässerungsreglementes, nämlich mit 2329 gegen 242 Stimmen.
AlpnachIn den Gemeinderat gewählt wurden (absolutes Mehr 1'259 Stimmen):
- Marcel Moser, CVP, bisher 2'034
- Sibylle Wallimann, CSP, bisher 1'915
- Heinz Krummenacher, parteilos, bisher 1'887
- Thomas Wallimann, parteilos, bisher 1'351
- Regula Gerig, CSP, neu 1'287

Nicht gewählt wurden:
- Thomas Küchler, FDP, bisher 1'217
- Martin Eberli, parteilos, neu 1'027

Die beiden Ortsplanvorlagen wurde beide mit rund 65 Prozent angenommen.

EinsiedelnDie Einsiedler Bevölkerung konnte zu insgesamt fünf Vorlagen abstimmen. Abgelehnt wurde der Baukredit von rund 3 Millionen Franken für die Sanierung und Umgestaltung des Dorfplatzes mit 3'644 Nein zu 3'473 Ja. Ebenfalls abgelehnt wurde das Reglement zum Bezug von Betreuungsgutscheinen für familienergänzende Kinderbetreuung mit 3'563 Nein zu 3'230 Ja. Ebenfalls abgelehnt der Baurechtsvertrag (Einsidlerhof) mit der Firma Eberli Sarnen AG: 5'573 Nein zu 1'554 Ja. Angenommen wurde die Vorlage zur Konzession an die SBB mit 5'931 Ja zu 830 Nein und die Initiative «Gotthardstall» mit 4'735 Ja zu 2'308 Nein.
EmmenDie Bodeninitiative wurde mit 51,1 Prozent von der Emmer Stimmbevölkerung angenommen. Die Abstimmungsbeteiligung lag bei 60 Prozent. Liegenschaften, die im Eigentum der Gemeinde Emmen sind, dürfen nicht mehr veräussert werden . Sie können nur noch im Baurecht zur Nutzung überlassen werden.
EngelbergBei den Gesamterneuerungswahlen wurden drei Mitglieder in den Gemeinderat gewählt (absolutes Mehr 937 Stimmen):
- Alex Höchli, CVP, bisher 1'439
- Seppi Hainbuchner, SP, bisher 1'149
- Martin Zumbühl, parteilos, neu 979
Der zweite Wahlgang findet am 10. April 2016 statt. Die Initiative für die kostenlose Nutzung der Gemeindeanlagen wurde mit 1'270 Nein zu 679 Ja abgelehnt.
EntlebuchDie Stimmbevölkerung stimmt der Aussensanierung mit dem Aufbau einer Photovoltaikanlage des Oberstufenschulhauses mit 1'285 Ja zu 316 Nein, klar zu. Die Stimmbeteiligung beträgt 65,3 Prozent.
GöschenenDie Stimmberechtigten
haben das Kreditbegehren von 160 000 Franken für Sanierungsarbeiten am
Mehrzweckgebäude mit 192 Ja gegen nur 36 Nein
klar befürwortet. Stimmbeteiligung: 73 Prozent.

HünenbergKein Kandidat erreicht das absolute Mehr von 1'742 Stimmen. Stimmen haben erhalten:
- Thomas Anderegg, CVP 1'094
- Max Bucher, FDP 695
- Alberto Casco, SVP 575
- Pius Hürlimann, Parteilos 561
- Karin Baumgartner-Hägi, GF 554
Ingenbohl-BrunnenDie Gemeinde Ingenbohl-Brunnen kann auf eigenem Land für gut drei Millionen Franken Unterkünfte für Asylsuchende und Flüchtlinge bauen. Die Stimmbevölkerung hat einen entsprechenden Kredit mit 54,2 Prozent Ja-Stimmen bewilligt.
Deutlich Ja sagt Brunnen auch zur Statutenrevision des Abwasserverbandes, zur Aufhebung des Schifffahrtsreglements und zum Teilzonenplan Schönenbuch 2. Die Stimmbeteiligung lag bei 73,9 Prozent.
KriensKriens sagt klar Ja zum Budget 2016. FDP und SVP hatten das Referendum gegen den Voranschlag ergriffen. Das Stimmvolk bestätigte nun mit 8‘262 Ja zu 3‘447 Nein-Stimmen die Finanzstrategie des Gemeinderates. Die Stimmbeteiligung lag bei 64 Prozent.

RothenburgIn Rothenburg kann ein neues Sekundarschulhaus mit Dreifach-Turnhalle realisiert werden. Das Stimmvolk hat einen Baukredit von 23 Millionen Franken mit 60 Prozent Ja-Stimmen genehmigt. Die Stimmberechtigten votierten mit 2'337 gegen 1'552 Stimmen für den Baukredit. Die Stimmbeteiligung lag bei 74,5 Prozent.
SarnenDer Gemeinderat ist komplett. Gewählt wurden bei einem absoluten Mehr von 2'343 Stimmen:
- Paul Küchler, 3'391
- Beat Odermatt, 3'347
- Jürg Berlinger, 3'249
- Manuela Von Ah, 3'200
- Anna Kathriner, 3'161
- Marcus Wälti, 2'912
- Peter Seiler, 2'764
Nicht gewählt wurde Nicole Wildisen, sie erhielt 2'171 Stimmen.

SattelDer Kredit von 278'000 Franken für den Bau einer Wasserleitung wurde mit 702 Ja zu 133 Nein gutgeheissen.
SeelisbergNeu in den Gemeinderat gewählt wurde Oswald Ziegler. Er erhielt 223 von 245 eingelegten Stimmen. Die Stimmbeteiligung liegt bei 52,1 Prozent.
SchübelbachSchübelbach darf keine Betreuungsgutscheine an arme Eltern abgeben. 1'543 Stimmberechtigte votierten gegen das Reglement sowie den dazugehörigen Rahmenkredit von 120'000 Franken, 1'327 stimmten dafür. Die Stimmbeteiligung lag bei 53,8 Prozent.
SchwyzDie Stimmbürger hiessen den Investitionsbeitrag von 650‘000 Franken für die Sanierung desr Wasserversorgung Oberschönenbuch mit 5‘699 gegen 804 Stimmen deutlich gut. Auch die Statutenerevision des Abwasserverbandes wurde mit 5‘577 gegen 885 Stimmen klar angenommen. Der Gemeindebeitrag von 770‘000 Franken an die Groberschliessung des Siedlungsentwicklungsgebietes Seewen-Feld wurde ebenfalls mit 2‘606 Nein zu 3‘918 Ja angenommen.
SilenenKlares Ja zum Kreditbegehren von 400 000 Franken für die Erweiterung
der Mehrzweckanlage im so genannten «Selderboden». Das Ansinnen wurde mit 946 Ja
gegen 156 Nein gutgeheissen. Die Stimmbeteiligung: 71,66 Prozent.

Stadt Luzern
- Budget: Die Stadt Luzern hat wieder ein gültiges Budget. Mit einem Ja-Anteil von 52,6 Prozent wird der Voranschlag angenommen. Ein breitabgestütztes Komitee hatte gegen das Budget das Referendum ergriffen, vor allem wegen Sparmassnahmen in der Bildung und in der Quartierarbeit.
- Die Saalsporthalle «Pilatus Arena» kann gebaut werden.63,7 Prozent der Stimmenden in der Stadt Luzern haben entschieden: Die Stadt darf für 18 Millionen Franken das Grundstück an die Bauunterehmung Eberli verkaufen. Diese will in der Nähe der Luzerner Allmend eine Saal- und Eventhalle mit 4000 Zuschauerplätzen errichten.
- Kremationen bleiben gratis. Die Stimmbevölkerung lehnte heute den Plan des Stadtrates bei den Kremationen zu sparen mit 14'596 Ja zu 16'048 Nein, ab. Die Stadt versprach sich von der Änderung jährliche Einsparungen von rund 315‘000 Franken. Gegen das Vorhabenwurde das Referendum ergriffen.

WauwilDie neue Gemeindepräsidentin von Wauwil heisst Annelies Gassmann-Wechsler. Die Stimmbevölkerung hat die bisherige Vize-Präsidentin mit 401 Stimmen gewählt. Sie setzte sich gegen Hans Schöpfer-Cortesi durch, welcher 296 Stimmen verbuchen konnte.
WeggisMit 1‘056 Ja gegen 1‘025 Nein-Stimmen
haben die Weggiser Stimmberechtigten der Vorlage zum Verkauf der Baulandparzelle «Büel», an die Firma Catenazzi Immo AG, Weggis,
zugestimmt. Die Stimmbeteiligung betrug 74.24 Prozent.

WolhusenDer Sonderkredit von 5,4 Millionen Franken für den Um- und Anbau der Schulanlage Rainheim wird mit 998 Ja zu 907 Nein angenommen. Die Stimmbeteiligung betrug 67,8 Prozent.
Zug
Das Stimmvolk der Stadt Zug spricht sich für den Bebauungsplan Salesianum mit 5700 Ja zu 5206 Nein, aus. Die Stimmbeteiligung liegt bei 66,4 Prozent.