Abteilung Heimarbeit im Kanton Uri wird aufgelöst

Firmeninhaberin Melanie Bailer wird zusammen mit sechs weiteren Mitarbeiterinnen des Textilateliers Uri sowie zwei Heimarbeiterinnen einen Teil der Heimarbeitsaufträge in der Industriezone Schächenwald weiter führen.

Detailansicht einer Nähmaschine

Bildlegende: Acht Mitarbeiterinnen führen einen Teil der Heimarbeit-Aufträge weiter aus, in einer neuen Firma. Keystone

Die Firma Textil Uri GmbH wird zur Zeit gegründet. Das Unternehmen wird einen Teil der Heimarbeitsaufträge weiterführen. Weitere Kundenaufträge konnten an die Stiftung Behindertenbetriebe Uri (SBU) vermittelt werden. Damit finden bis zu vier Heimarbeiterinnen eine Folgelösung.

Verschiedene Heimarbeitende haben zwischenzeitlich eine andere Anstellung gefunden. Weitere Personen wurden frühzeitig pensioniert und erhalten eine Überbrückungsrente. Sechs Heimarbeitsangestellte werden zurzeit noch durch das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) betreut.

Zu wenig rentabel

Im September 2013 hat der Regierungsrat beschlossen, die Abteilung Heimarbeit aus wirtschaftlichen Gründen per Ende 2014 zu schliessen.

Heimarbeit Uri beschäftigte damals 31 Personen mit einem Beschäftigungsgrad zwischen 40 und 100 Prozent sowie zwölf Personen in Heimarbeitsgruppen, die auf Stücklohnbasis arbeiteten.