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Zentralschweiz Affäre um Zuger Politiker: Keine Substanzen nachweisbar

Im Blut und Urin der 34-jährigen Zuger Politikerin Jolanda Spiess-Hegglin konnten keine Spuren von so genannten K.O.-Tropfen nachgewiesen werden. Dies teilen die Zuger Strafverfolgungsbehörden mit.

Legende: Audio Keine K.-o.-Tropfen nachgewiesen (5.1.15) abspielen.
4:29 min

Analysen der Blut- und Urinproben der Universität Zürich zeigten keine Spuren von narkotisierend wirkenden Stoffen. Es konnten keine entsprechenden Substanzen nachgewiesen werden.

Das bedeute allerdings nicht, dass mit absoluter Sicherheit keine solchen Tropfen im Spiel waren. Die Strafuntersuchung der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug wegen Delikten gegen die sexuelle Integrität dauert nach wie vor an.

Involviert in den Vorfall sind der SVP-Kantonsrat Markus Hürlimann und die Alternativ-Grüne Kantonsrätin Jolanda Spiess-Hegglin.

Er ereignete sich in der Nacht auf Sonntag, 21. Dezember 2014, im Nachgang der Feier zur Wahl des Landammanns in der Stadt Zug. Was sich genau zugetragen hat, ist Gegenstand der laufenden Untersuchung.

Die Politikerin wachte am Morgen danach mit Schmerzen im Unterleib auf. Weil sie sich an nichts mehr erinnern konnte, ging Spiess-Hegglin ins Spital. Die Ärzte informierten anschliessend die Polizei.

53 Kommentare

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  • Kommentar von Kurt Vollmer, Zürich
    Was ist nur aus den Politikern geworden? Wo bleibt hier die Vorbildfunktion? Der SVP-ler Hürlimann ist von Bürgern gewählt worden, um ihre Interessen zu vertreten. Und was macht dieser? Er alkoholisiert sich derart, dass er sich wie ein pubertierender Teenager an eine verheiratete Frau heran macht. Wir müssen uns nicht wundern, wenn die Politiker ihren guten Ruf einbüssen. Erstaunlich ist hingegen die Tatsache, dass sich auch noch Bürger schützend vor ihn stellen & dieses Gehabe verteidigen.
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    1. Antwort von Markus Hürlimann, Embrach
      Und die frau Spiess ist unschuldig? Messen Sie mit gleichen Ellen auch wenn frau Spiess Ihre Anliegen vertritt Herr Vollmer.
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  • Kommentar von Karl S. Utiger, Zug
    Es gab einmal Zeiten, da haben Politiker sich mit den Problemen der Steuerzahler auseinander gesetzt. Heute sind diese Damen und Herren mit sich selbst beschäftigt und haben keine Zeit mehr für die Bürger, die Ihnen mit den einbezahlten Steuern diese abartigen Alkoholexzesse ermöglichen. Dies alles unter dem politischen Motto, Zug muss sparen.
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  • Kommentar von Gabriela -Kt. Zug, Zug
    Wo waren die KollegenInnen der betroffenen Parteien zur "Tatzeit"? Sind das eventuell die gleichen, die nun der Presse die pikanten Details ihrer Beobachtungen weitergeben um sich darüber zu profilieren? Ich denke ein guter Freund der beobachtet - dass eine Situation aus dem Ruder läuft, hätte doch die Pflicht einzugreifen zum Eigenschutz des Freundes, der Freundin. Scheinbar haben weder Frau Hegglin-Spiess noch Herr Hürlimann solche Freunde. Das gibt doch zu denken, von rechts nach links......
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