«Aline Danioth ist sich ihrer Stärken bewusst»

Mit 12 Medaillen tritt die Schweizer Delegation ihre Rückreise von den Youth Olympic Games in Lillehammer an. Die Urner Skifahrerin Aline Danioth stach mit vier Medaillen heraus. Eine Bilanz aus Sicht der Zentralschweiz.

Skirennfahrerin Aline Danioth zeigt stolz eine ihrer zwei Goldmedaillen.

Bildlegende: 4 der 12 Schweizer Medaillen gehen auf das Konto von Aline Danioth. Keystone

Acht Medaillen waren es bei der ersten Ausgabe der Youth Olympic Games 2012 in Innsbruck. In diesem Jahr in Lillehammer (No) verbesserte die 48-köpfige Schweizer Delegation ihre Bilanz gar auf 12 Medaillen.

Herausragende Aline Danioth

Mit zwei Mal Gold (Slalom, Kombination) und zwei Mal Bronze (Abfahrt, Riesenslalom) trug die Skirennfahrerin Aline Danioth (Andermatt) massgeblich zum erfreulichen Medaillenspiegel bei.

Die Schweizer Delegationschefin Isabelle Bossi zieht vor der jungen Urnerin den Hut: «Sie ist sich ihrer Stärken durchaus bewusst, bleibt dabei bodenständig und verfügt für ihr junges Alter bereits über eine grosse Gelassenheit und stoische Ruhe.» Die Skirennfahrerin befinde sich bereits auf der Zielgeraden zu einer erfolgreichen Sportkarriere, so die Delegationsleiterin.

Dreifache Torschützin aus Baar

Mit Bronze überraschte das junge Eishockey-Frauennationalteam und eiferte damit erfolgreich der Frauen-Elite nach, die 2014 in Sotschi ebenfalls Bronze gewann. Drei Spielerinnen kommen aus der Zentralschweiz: Oona Emmenegger (Rain), Rahel Enzler (Unterägeri) sowie die dreifache Torschützin im Spiel um Bronze, Noemi Rhyner (Baar). Ebenfalls Bronze holte die Curlerin Selina Witschonke (Sempach) im Mixed-Teamwettkampf.

Resultate im Mittelfeld errangen die Biahtletinnen Anja Fischer (Engelberg) und Flavia Barmettler (Alpnachdorf), die Eisschnellläuferin Jasmina Güntert (Alosen) sowie Anja Burri (Eschenbach) und Wendelin Gauger (Schwyz) in ihren Snowboard-Wettkämpfen.