Rücktritt beim Spital Lachen Armin Hüppin gibt sein Amt als VR-Präsident ab

Der Präsident des Verwaltungsrats des Spitals Lachen gibt sein Amt per sofort ab. Grund dafür sind persönliche Differenzen zwischen ihm und den Besitzern des Spitals, den Bezirken March und Höfe.

Ein Gebäude mit Flachdach aus der Vogelperspektive.

Bildlegende: In letzter Zeit rumorte es hier häufiger: Das Spital Lachen. ZVG

Der Verwaltungsratspräsident der Spital Lachen AG, Armin Hüppin, tritt nach nur zwei Jahren per sofort von seinem Amt zurück. Ausschlaggebend seien persönliche Gründe, sagt Armin Hüppin: «Die beiden Bezirksräte und ich befinden uns nicht auf derselben Wellenlänge. Daraufhin haben wir beschlossen, dass wir so nicht mehr weiterarbeiten können und wollen.»

«  Wir können und wollen so nicht mehr zusammen arbeiten. »

Armin Hüppin
Abtretender VR-Präsident

Daniel Feusi, Bezirksammann von March, bestätigt das. Eigentlich hätten sich die Besitzer des Spitals gewünscht, dass der Wechsel 2018 passiert: «Armin Hüppin hat aber entschieden, sofort zurückzutreten. Das können wir nachvollziehen.»

Turbulente Zeit hinter sich

In den letzten Jahren rumorte es im Spital Lachen gehörig: Die SVP dachte laut über eine Schliessung des Spitals nach, um Kosten zu sparen. Weiter gab es Abgänge beim Kader und den Ärzten. Der Rücktritt von Armin Hüppin habe damit aber nichts zu tun, betont Daniel Feusi: «Wir sind mit dem Spital Lachen mittlerweile auf einem sehr guten Weg. Das zeigen auch die Zahlen.» Umsatz und Gewinn des Spitals Lachen hätten sich unter Hüppins Führung gesteigert.

«  Wir sind mit dem Spital auf einem sehr guten Weg. Das zeigen auch die Zahlen. »

Daniel Feusi
Bezirksammann March

Die Suche nach einer Nachfolge für Armin Hüppin läuft. Man sei zuversichtlich, dass man bis zur Generalversammlung vom 27. April eine Nachfolge habe, heisst es bei den Besitzern. Bis zur Neuwahl untersteht der Verwaltungsrat der Spital Lachen AG der amtierenden Vizepräsidentin, Bernadette Bachmann.