Auch in der zweiten Reihe zufrieden: Profimusiker Edgar Schmid

Edgar Schmid und seine Posaune sind ein unschlagbares Team. Das blieb auch dem grossen Bandleader Pepe Lienhard nicht verborgen. Ohne ein Quäntchen Glück wäre die Karriere des Schwyzer Posaunisten aber bestimmt anders verlaufen.

Edgar Schmid bei einem Posaunensolo beobachtet von Pepe Lienhard.

Bildlegende: Durch Zufall haben sich die beiden im Militär kennengelernt - Pepe Lienhard erkannte das Talent von Edgar Schmid sofort. zvg

Die Liebe zur Posaune und zum Jazz entdeckte Edgar Schmid früh – bereits als 9-jähriger wagte er seine ersten musikalischen Versuche. Im Militärspiel traf er als Rekrut ein erstes Mal auf seinen heutigen Chef. Pepe Lienhard erkannte sofort sein Potential, schickte ihn jedoch zuerst an eine Jazzhochschule: «Ich wusste, er kommt als Profi zurück.»

Und tatsächlich, er kam als Profi zurück. Der 51-jährige gebürtige Siebner ist heute ein Urgestein in der Big Band von Pepe Lienhard: «Mit Pepe zu spielen freut mich jeden Tag». Wie oft er den Song Swiss Lady schon gespielt hat, weiss er nicht mehr. «Auf jeden Fall weniger oft als Pepe», schmunzelt er. Aber es müssen unzählige Male gewesen sein.

Edgar Schmid - er ist ein Mann, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat. Und das ist spürbar: Unglaublich leidenschaftlich ist das Spiel auf seiner Posaune. Für einmal zeigt er sein Können vor vergleichsweise kleinem Publikum in Cham im Lorzensaal anlässlich der Tour mit Pepe Lienhard.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr