Aufrüsten in Schwyz - Zuwarten in Lachen

Das Spital Schwyz rüstet auf und investiert neun Millionen Franken für das neue Röntgeninstitut. Derweil sind die Ausbaupläne für das Spital Lachen vorläufig auf Eis gelegt. Zuerst müssen die Zahlen stimmen.

Ein weisses Spitalgebäude mit Helikopterlandeplatz

Bildlegende: Im Spital Lachen kam es vor rund zwei Jahren zu einem grösseren Umbruch. zvg

Nach 10-monatiger Bauzeit ist der Um- und Ausbau für das neue Röntgeninstitut im Spital Schwyz abgeschlossen, und die mehrheitlich neuen Geräte konnten in Betrieb genommen werden. Das aktuell modernste MRI der ganzen Zentralschweiz, die Computertomografie sowie andere neue Geräte sind täglich im Einsatz. «Für die Patientinnen und Patienten im Kanton Schwyz ist unser Spital nun bestens ausgerüstet», sagt der Leiter des neuen Röntgeninstituts und Chefarzt im Spital Schwyz, Alain Mayer.

Lachen wartet noch auf bessere Zahlen

Auch in einem der beiden anderen Spitäler des Kantons Schwyz gab es in der Vergangenheit grosse Pläne: Im Jahr 2013 war in Lachen ein Neubau geplant. Nachdem das Spital vor zwei Jahren umstritten war und in eine grössere Krise schlitterte, kam es allerdings zu einem Neustart. Das Spital in der March ist inzwischen unumstritten und die Stimmung im Personal sei gut, sagt Verwaltungsratspräsident Armin Hüppin.

«Allerdings haben wir in den Jahren 2013 und 2014 ein Defizit gemacht. Da wir für einen Neubau auch die Zustimmung der Bevölkerung brauchen, wollen wir zuerst in die schwarzen Zahlen kommen.» Verwaltungsratspräsident Hüppin kann die Zahlen für das vergangene Jahr noch nicht sagen: «Es sieht aber besser aus.» Damit dürften die Neu- oder zumindest Ausbaupläne im Verlaufe der kommenden fünf Jahre wieder ein Thema werden.